Meinungen zur Mal- und Zeichenschule

  • Sabine Bulkeley, Mutter von Martha (*2003), die 2005-2012 Schülerin der Malschule war.

Ich bin begeistert, wie ganzheitlich Farbe, Licht, Raum und Wahrnehmung den Kindern näher gebracht wird. Malen wird als persönlicher Ausdruck gelehrt und nicht nur als eine weitere Freizeitbeschäftigung praktiziert. Iaido ist dabei eine tolle Ergänzung zur räumlichen Wahrnehmung und hilft den Kindern zusätzlich, sich zu konzentrieren und einen Pinselstrich wie eine Bewegung des Schwertes zu erfahren und umgekehrt. Die familiäre Atmosphäre der Malschule hat geholfen, dass meine Tochter die Malschule als Teil Ihrer Kindheit empfindet und bei nächster Gelegenheit bestimmt wieder dorthin zurückkehrt, um weiter zu malen.

  • Thea H.-A., Schülerin der Malschule 2003-2006, Absolventin der Universität für Angewandte Kunst in Wien für Bühnen- und Filmgestaltung

Meine Zeit an der Malschule ist mir in meiner persönlichen Entwicklung in beruflicher und künstlerischer Hinsicht sehr dienlich gewesen. Durch den Unterricht habe ich vieles herausgefunden, zum Beispiel, dass ich an einer Kunsthochschule studieren möchte und dass ich mich für Bühnenbild bewerben will. Mit Wladimirs Hilfe habe ich eine Mappe gemacht und wurde angenommen!
Der Unterricht ist strukturiert, aber flexibel. Die Betreuung ist sehr individuell. Auch heute noch greife ich auf Methoden und Arbeitsweisen zurück, die ich in der Malschule gelernt habe und kann mir nicht vorstellen, dass ich ohne den Unterricht bei Wladimir so weit gekommen wäre.

  • Sonja L. (*1988), 1998 – 2009 Schülerin der Malschule

... Die Mal- und Zeichenschule Wladimir Prib bietet eine sehr entspannte und harmonische Lern- und Arbeitsatmosphäre und viele verschiedene Möglichkeiten sich mit dem Thema Kunst individuell zu beschäftigen, und somit Wege zu finden, sich auszudrücken und frei zu entfalten ... so entsteht auch unter den Schülern ein sehr freundschaftliches Verhältnis, da weder Konkurrenz noch Vergleichssituationen erschaffen werden ...

  • Fatima Klausmeyer. Meisterschülerin der Kunstakademie Düsseldorf, zuvor Studium der Visuellen Kommunikation an der Folkwang-GHS Essen und an der UdK Berlin. Schülerin der Malschule 2006 bis 2009, während des Kunst-Studiums und bis heute in Kontakt mit der Malschule.

In meinem persönlichen deutschlandweiten Hochschul-Ranking stünde die Malschule Wladimir Prib an erster Stelle. Wer auf ein Diplom verzichten kann, hat hier die Möglichkeit ein vollwertiges Kunststudium zu absolvieren.

Jeder künstlerische oder gestalterische Prozess ist eine individuelle Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt, dem eine bewusste oder unbewusste Frage vorausgeht, die dann im Wechselspiel mit Theorie und Praxis schrittweise beantwortet werden kann. Dieser Prozess wird bei jedem Schüler der Malschule individuell angeregt und begleitet. Und damit wird dort gelehrt, was man wirklich wissen muss. Dies geschieht in angenehmer und respektvoller Atmosphäre und in Zusammenarbeit mit anderen Schülern, was einen kontinuierlichen Strom des Austauschs gewährleistet.

Mein Anliegen war es, eine Auseinandersetzung mit Bildender Kunst zu führen, die in meinen Alltag als Mutter, Hausfrau und einer Nebentätigkeit nachgehend passte. Erst später kam die Idee auf, Kunst zu studieren. Die Aufgabenstellung, die Wladimir nach der Durchsicht meiner Arbeiten aus dem VK-Studium formulierte, führte zu einer Vielzahl von Erkenntnisprozessen und einem anregenden Wechsel zwischen verschiedenen Medien, wie Fotografie, Zeichnung, Malerei, Collage-Techniken etc. Es ergaben sich daraus Themenkomplexe wie „Fläche“, „Raum“, „Komposition“, „Skulptur“, „Architektur“. Immer wenn W.P. bemerkte, das ich unbewusst auf einen der Themenkomplexe stieß, ergänzte er meine durch die Praxis erworbene Erfahrung durch theoretisches Wissen, in Form eines Kurz-Vortrags, von dem alle im Raum befindlichen Schüler profitierten, durch ein ausführliches Gespräch oder empfohlene Literatur.
In dieser Vorgehensweise der Verknüpfung von Praxis und Theorie sehe ich einen wesentlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Lehranstalten, wo Praxis und Theorie sich nicht gegenseitig hervorbringen, sondern oft starr und unvereinbar nebeneinander stehen.

  • Konstanze S. und Andreas D., Eltern von Esther (*1997), die 2006 bis 2015 Schülerin der Malschule war. Sie wurde 2015 zum Architekturstudium an der UdK Berlin zugelassen.

Seit September 2006 besuchte unsere Tochter Esther die Mal- und Zeichenschule von Wladimir Prib. Auf diese Kunstschule hatte uns eine Freundin hingewiesen. Obwohl der Weg von unserem Wohnort (Pankow) bis zur Malschule etwas weit ist, haben wir das gerne in Kauf genommen, um unserer Tochter die anregende und anspruchsvolle Anleitung zur künstlerischen Ausbildung durch Herrn Prib zu ermöglichen. Der in längeren Einheiten stufenweise aufeinander aufbauende Unterricht ermöglicht unserer Tochter verschiedene Materialien, Techniken, Konzeptionen von Kunst kennen zu lernen. Uns scheinen vor allem die von Herrn Prib immer wieder angeregten geistig-theoretischen Zugänge zu künstlerischen Themen und Problemen wertvoll. Nach unserem Eindruck verbindet der Unterricht sehr geschickt die Sensibilisierung konkreter Anschaulichkeit mit Abstraktionsvorgängen.
Hervorzuheben sind auch die vielfältigen über die reine Kurszeit hinausgehenden Angebote der Mal- und Zeichenschule wie z.B. Besuche von Opern, Ausstellungen, Tanzvorführungen etc.
Wir schätzen den feinfühligen und ernsthaften Unterricht von Herrn Prib sehr.

  • R. Ivanova, Mutter von Micaela und Anna, 2001 bis 2014 Schüler der Malschule

Unsere Kinder sind von Anfang an sehr gerne in die Malschule gegangen. Das ist der einzige Ort, wo sie nicht merkten, wie schnell die Zeit vergeht. Kinder und Jugendliche schöpferisch zu begeistern ist nicht jedermanns Sache. Aber in der Malschule fanden unsere Kinder Freiraum für Ihre Kreativität, und Anerkennung für ihre Arbeit.

  • Undine Hannemann (*1984), Diplom in Textiler Kunst/ Malerei, Burg Giebichenstein Halle/Saale. Schülerin der Malschule 1998-2006. Danach regelmäßige Teilnahme an Workshops und der Sommerakademie auf Hiddensee. Steht immer noch in engem Kontakt mit der Schule.

Für mich ist die Mal- und Zeichenschule ein einzigartiger Ort, in meinem Leben und allgemein in unserer Gesellschaft. Ihr stehen Werte zu Grunde, die unabhängig von finanziellen Interessen die Entwicklung des Menschen ins Zentrum stellen, und diese auf ernsthafte und tiefgründige Weise fördern.
Die Arbeit mit Kindern sehe ich hier als besonders wichtig und fruchtbar. Es gibt viele Malschulen, die Kunst als Zeitvertreib vermitteln, oder Kindern akademische Fertigkeiten aufdrücken wollen. In der Mal- und Zeichenschule W.P. aber, tritt man den Kindern als Individuen mit intuitivem Verständnis entgegen. Diese Schule gibt eine ganzheitliche Ausbildung, die alle Bereiche des Menschen anspricht. Sie betont neben der Vermittlung künstlerisch-technischer Fähigkeiten auch das theoretische Wissen und die Ausprägung der individuellen Ausdrucksvielfalt. Ich habe im Alter von 14 Jahren den Unterricht an der Mal- und Zeichenschule aufgenommen, mich auf mein Kunststudium vorbereitet, und stehe auch jetzt noch in engem Kontakt zur Schule und Wladimir Prib. Der Unterricht hat mir nicht nur Fertigkeiten im Umgang mit Material und Komposition vermittelt sondern auch konzeptionelle Herangehensweisen sowie Kunstgeschichte und Philosophie nahe gebracht.
Die Techniken, die ich von W.Prib erlernt habe, wie z.B. im Umgang mit dem Material Kohle oder in der konstruktiven Bleistiftzeichnung waren für mein Studium von großer Wichtigkeit, da solche an meiner Hochschule in der notwendigen Intensität nicht vermittelt wurden. Das Erlernte ist heute essentielles Hilfsmittel für meine künstlerische Sprache.
Auch während meines Studiums war Wladimir ein wichtiger Lehrer, Ratgeber und inspirierender Mensch.
Ich wünsche mir, dass Wladimir und Ulrike ihre großartige Arbeit fortsetzen und erweitern können, damit die Schule noch für viele andere Menschen ein prägender und wichtiger Ort wird, so wie für mich.
In nicht allzu ferner Zukunft werde ich auch beginnen Kinder und Jugendliche zu unterrichten und mich dabei auf die Lehrmethoden und Lehrinhalte der Mal- und Zeichenschule stützen. Ich bin Wladimir Prib für die Unterstützung in allen Fragen des Lebens und der Kunst sehr dankbar.

  • Volker E., 5 Monate lang Mappen-Schüler der Malschule, mittlerweile berufstätig mit Diplom der Innenarchitektur an der Hochschule Kaiserslautern

Zum Antritt des Studiums brauchte ich eine Zeichen-Mappe mit den entsprechenden Inhalten und den vorrausgehenden Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Mal- und Zeichenschule Wladimir Prib hat mir diese Grundlagen (Themen/Motive, Bildkomposition, Zeichentechnik etc.) in einem angenehmen Rahmen und Räumen, kleinen Gruppen, sowie einem zeitlichen sinnvollen Pensum vermittelt. Dafür nochmal herzlichen Dank!

  • Christoph Hey, Dipl. Architekt der UdK Berlin, mittlerweile berufstätig in Zürich. Schüler der Malschule 2000-2005. Danach regelmäßige Teilnahme an Workshops und der Sommerakademie auf Hiddensee. Bis heute im Kontakt.

Zum Zeitpunkt meines Eintritts in diese Kunstschule war ich noch Gymnasiast, wollte mich aber vorrausschauend auf ein künstlerisches Studium vorbereiten. Ohne meine Vorbereitung an der Mal- und Zeichenschule W.P. wäre ich sicher nicht zum Architektur-Studium an der Universität der Künste Berlin angenommen worden. Ich habe eine Menge zur Darstellung von Raum in der Fläche gelernt. Ich wurde in Zeichen-Techniken unterrichtet und habe viel ausprobiert, von dem ich vorher nichts wusste. Ich lernte mit Farben und anderen Materialien umzugehen. Ich habe mich auf die Bleistifttechnik spezialisiert und hier ein hohes Niveau aufbauen können. Ich kann sagen, dass mir das an dieser Schule Gelernte weiterhin sehr hilfreich ist und ich sehr froh bin weiterhin den Kontakt mit Wladimir und Ulrike zu pflegen.

  • Silke Kirschning, Schülerin der Malschule 2006- , immernoch in regelmäßigem Kontakt, jährliche Teilnahme an der Sommerakademie und am PICNIC Berlin.

Vor fast 10 Jahren suchte ich einen Ort, um meinen Alltag durch mehr Raum für Kreativität zu bereichern. Eigentlich wollte ich nur meine handwerklichen Fähigkeiten bezogen auf die Malerei verbessern. Als ich Dich, Wladimir kennen lernte (ca. 2006), freute ich mich, dass ich einen Ansprechpartner gefunden hatte. Doch nach einiger Zeit bemerkte ich, dass der Wunsch schwächer wurde, mein zeichnerisches Können gezielt zu entwickeln. Ich stellte fest, dass der malerische Ausdruck eines Gefühls bedeutsamer wurde und während der Malerei – oft eine Suche nach einem angemessenen Weg – sich auch das „Handwerk“ entwickelte. Aber dieses geschah weniger gezielt als erwartet, sondern mehr „nebenbei“. Deshalb verlor mein ursprünglicher Wunsch an Bedeutung, statt dessen versank ich lieber in der Malerei. Der damit verbundene Genuss – man könnte es auch Kontemplation oder Meditation nennen – wurde für mich eine bedeutsame Erfahrung. Inzwischen schaffe ich in meinem Alltag Freiräume für diese Art zu arbeiten. Oftmals bin ich mit den Resultaten, die diese Suche dokumentieren, recht glücklich. Selbstverständlich brauchte ich auch ab und zu eine theoretische Auseinandersetzung über die Umsetzung von Emotionen und Assoziationen in Form und Farbe sowie in eine Komposition der Fläche. Ich schätze die Angebote dazu: die wöchentlichen Angebote, die Aufenthalte auf Hiddensee, die Seminare im Herbst und das Picnic.

Wenn ich darüber nachdenke, dann wird mir Eure Fähigkeit deutlich, jede Person ruhig, geduldig und stetig da zu unterstützen, wo sie sich unterstützen lassen möchte. Und in den altersgemischten Gruppen bin ich oft überrascht, wie Kinder von den Jugendlichen und Erwachsenen lernen – und die Erwachsenen auch von den Kindern und Jugendlichen. Für diese Erfahrungen spreche ich Euch meinen herzlichen Dank aus und empfehle Euch gerne allen denjenigen, die ebenfalls eine Begleitung bei der Entwicklung ihrer künstlerischen Sicht auf diese Welt suchen.